Seit fast 60 Jahre wird das Stein- & Burgfest als Besinnung auf die Mayener Geschichte und der Darstellung eigenen Kulturschaffens begangen. In den Anfangsjahrzehnten des Festes standen Erinnerung und Gedenken an die Ereignisse des Krieges und der Dank an den gelungenen Wiederaufbau während der Festtage im Vordergrund. Heute ist dieses Gedenken von unverminderter Bedeutung. Immer wieder gilt es, aus der eigenen Geschichte zu lernen. Seit den Anfängen des Stein- & Burgfestes ist aber neben die Erinnerung auch die Besinnung auf die eigene Kraft getreten. Das Stein- und Burgfest ist eng mit dem Namen und Engagement der Hämmerzunft verbunden. Die Zünfte beteiligen sich sehr aktiv am Geschehen und bilden einen Schwerpunkt auf dem Marktplatz. Hier gibt es Handwerk zum Anfassen – der Besucher ist live dabei und kann die Arbeiten mit besonderen Maschinen und Fertigkeiten aus der Nähe beobachten. Gleiches gilt für den sich anschließenden Handwerker- und Bauernmarkt um die über 700 jährige Genovevaburg herum.
In diesem Jahr ist zudem einer der Akzente des Festes einem großen Sohn der Stadt, dem Maler Emil van Hauth gewidmet. In einer Ausstellung im Alten Arresthaus wird das künstlerische Schaffen des Mayener Malers präsentiert.Ich darf Sie aber auch darüber hinaus zu einem attraktiven Stadt- und Heimatfest gemeinsam mit der Veranstaltergemeinschaft ins Festzelt nach Mayen herzlich einladen, wenn es wieder heißt: Stein- & Burgfest in Mayen. Veronika Fischer Oberbürgermeisterin der Stadt Mayen